Sanitätsteam Wien: "Positive und beruhigende Bilanz" PDF Drucken

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Ein internationales Fest der Völkerverständigung war die Fußball-Europameisterschaft für das Sanitätsteam Wien: "Wir haben uns zweieinhalb Jahre auf diesen Großevent vorbereitet. Es ist für eine Einsatzleitung ungemein beruhigend, wenn diese Planung in der Realität dann auch so hervorragend funktioniert", betont Peter Hoffelner, Einsatzleiter des Sanitätsteams. In diesem Team, das eigens für die EURO 2008TM geschaffen wurde, waren neben den vier Freiwilligen-Organisationen Rotes Kreuz, Samariterbund, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hospitaldienst auch die Wiener Berufsrettung, der Krankenanstaltenverbund und - zur Unterstützung auch das Bundesheer und die Wasserrettung organisiert.

Viele Sanitäter waren neben ihren österreichischen Kollegen auch aus dem Ausland angereist: Italiener, Deutsche, Ungarn, US-Bürger, Slowaken, Polen, Engländer - neben den zahlreichen Fans aus vielen Ländern zeigte auch der Nationalitätenmix des Sanitätsteams Wien ein buntes Bild. "Uns ist das als Zeichen des Miteinanders extrem wichtig. Wir haben viele Kollegen bei der WM in Deutschland kennen gelernt, jetzt haben wir uns wiedergesehen - und auch andere, neue Freundschaften geschlossen", meint Hoffelner.

Positiv fällt auch die sanitätsdienstliche Bilanz aus: "Für die vielen hunderttausend Fans, die in Wien zu Gast waren, haben wir eigentlich nicht allzu viel zu tun gehabt", erklärte Hoffelner. Insgesamt wurden 2.732 Menschen im Einflussbereich des Sanitätsteams betreut und behandelt. Dazu gehörten die Fan Zone Wien, die Public Viewings und der Außenbereich des Stadions mit dem Sanitätszentrum Stadionbad. Die meisten Gründe für die Behandlungen waren Pflaster für kleine Bessuren und die Ausgabe von Kopfschmerztabletten. Danach folgen in der Statistik des Sanitätsteams die Kreislaufbeschwerden - von ganz leicht, bis zu notärztlichen Interventionen. Rund zehn Prozent der betreuten Personen, exakt 266, mussten in ein Spital gebracht werden.

In der Fan Zone Wien belief sich die Anzahl der Interventionen auf 1.868, die Abtransporte auf 220. "Zehn Hospitalisierungen pro Tag im Durchschnitt bedeutet absoluten Positiv-Rekord", betont Hoffelner. Gemeinsam mit der Anzahl der Abtransporte durch die Wiener Berufsrettung lag man an den meisten Tagen sogar unter den Werten eines durchschnittlichen Junitages.

"Der Wiener Berufsrettung gilt - neben allen anderen beteiligten Organisationen - unser ganz besonderer Dank, weil wir die gesamte Infrastruktur und die Räumlichkeiten der Berufsrettung nutzen durften."

 

Wien, 30. Juni 2008

Rückfragehinweis:

Andreas Zenker
Pressesprecher Sanitätsteam Wien
Tel: 0664/244 32 42
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